Tanz- und Bewegungstherapie

AKTUELL

  • Einführungsseminar Musiktherapie
    Ein Einführungsseminar in Musiktherapie vermittelt Ihnen einen ersten Einblick über die Ausbildung und ist Voraussetzung für die Anmeldung in die Ausbildung. 12.-14. Januar 2018
  • Die blaue Stunde
    mit Reto Garcia & Rainer Brückmann
    Die blaue Stunde symbolisiert den Übergang von Tag zu Nacht – und dieses Thema wird zu Beginn des neuen Jahres musikalisch aufgegriffen. Sonntag, 14. und 28. Januar 2018 - jeweils von 17 – 19 Uhr
    Limmatstrasse 28
    Keine Anmeldung & freier Entritt
  • Medizinische Grundlagen
    Wer therapeutisch tätig ist, wird mit Fragen nach Leistungsabrechnung und Kassenanerkennung konfrontiert. Basisseminare «Der gesunde Mensch»: 4 Wochenenden zu Anatomie und Physiologie. Start 20. Januar 2018

Ausbildungsgrundsätze

Aus Sicht eines ganzheitlichen Menschenbilds ist der Körper nie einfach nur ein physischer Körper, er verkörpert auch persönliche und kollektive Geschichte. Tanz- und Bewegungstherapie ist eine ressourcen- und erfahrungsorientierte Ausdruckstherapie. Sie unterstützt die Verankerung des Menschen in seinem Körper, die authentische Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit und aktiviert Selbstheilungsprozesse und Selbstregulation.

Differenzierte Wahrnehmung (propriozeptiv, kinästhetisch, auditiv, visuell, affektiv und auf der Beziehungsebene) und die kontinuierliche Auseinandersetzung mit bekannten und unbekannten Bewegungs- und Verhaltensmustern und deren Veränderung bilden die Grundlage der Tanz- und Bewegungstherapie.

Eine fundierte Ausbildung erfordert die Bereitschaft zur Selbstreflexion, Freude an Bewegung und Tanz und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Theorie, Methodik und Praxis.

Je nachdem, mit welchem Entwicklungsprozess sich ein Mensch gerade beschäftigt, sind unterschiedliche methodische
Ansätze gefragt. Sie reichen von einer Erweiterung motorischer Fähigkeiten über die Entfaltung des kreativen Ausdrucks bis zu verbaler und nonverbaler Kommunikation. Die Methodenwahl leitet sich aus dem begleitenden Gespräch, der Bewegungsanalyse, den nonverbalen Signalen und dem theoretischen Wissen ab.